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Serverius nimmt 3. Phase in Betrieb

Serverius nimmt 3. Phase in Betrieb

3. Phase des Rechenzentrums in Betrieb genommen

Kürzlich hat das Rechenzentrum von Serverius in Dronten eine dritte Phase in Betrieb genommen. Durch das schnelle Wachstum vor allem im ausländischen Markt wurde das modulare Rechenzentrum nicht in vier, sondern schneller in drei Phasen gebaut. Die neue Phase hat einzigartige Eigenschaften und eine hohe Verfügbarkeit.

Serverius ist ein modernes, trägerneutrales Rechenzentrum und ein Begriff in den (Zentral-)Niederlanden. Die Stärke von Serverius liegt in den hochwertigen Rechenzentrumdienstleistungen in Kombination mit einem breiten Angebot an verfügbaren Netzwerken. Dies alles führt zusammengenommen in einer sehr stabilen Umgebung zu Hardware und einem Netzwerk für die Kunden von Serverius.

Es war schon gut, jetzt ist es besser

Das Rechenzentrum von Serverius in Dronten wurde modular entwickelt und aufgebaut. Im Entwurf wurde davon ausgegangen, dass die Datenräume in vier gleich großen Phasen gebaut werden würden. Quadranten mit einem Technikraum in der Mitte. 2009 wurde die erste Phase angeschlossen. Serverius wuchs aber so schnell, dass beschlossen wurde, in der zweiten Phase einen größeren Datenraum zu bauen, als ursprünglich geplant war. Der Entwurf bot die Flexibilität der zwischenzeitlichen Erweiterung. Anschließend wurde dieses Jahr der noch freie Raum im Rechenzentrum für die dritte und letzte Phase eingeplant. Genau rechtzeitig, denn die ersten beiden Räume sind bis unter die Decke gefüllt.

Erfolgreich im ausländischen Markt

Serverius wurde in einer Zeit gegründet, in der regionale Rechenzentren stark im Kommen waren. Geschäftsführer Gijs van Gemert betont aber, dass Serverius zwar das größte Rechenzentrum der Region ist, doch damit nicht zu einem regionalen Rechenzentrum wird: „Wir richten uns hauptsächlich auf den ausländischen Markt. Da ist nichts Regionales dabei. Außerdem wird darüber heutzutage nicht mehr in der gleichen Weise gesprochen. Dieser Unterschied gilt schon lange nicht mehr. Es ist nicht mehr wichtig, wo man sich befindet. Die Niederlande haben eine sehr gute Infrastruktur, sodass wir bei Serverius dieselben Einrichtungen haben wie Rechenzentren im niederländischen Ballungszentrum. Wir haben uns bewusst für den ausländischen Markt entschieden. Die Hälfte unserer Kunden kommt aus Ländern außerhalb der Europäischen Union, aus Indien, Russland und Brasilien. Daher haben wir uns auch für die Zusammenarbeit mit ICTroom entschieden, einer renommierten Partei, die auch jenseits der Grenze ihre Meriten mehr als verdient hat. Dies war für uns der wichtigste Grund, uns für ICTroom zu entscheiden. Außerdem ist es sehr angenehm, mit Ihnen zusammenzuarbeiten. Kein kleiner, lokaler Player, sondern eine erwachsene Organisation, an die auch ausländische Partner glauben.“

Serverius hat dieselben Einrichtungen wie Rechenzentren im Ballungsgebiet Randstad

Enormer Internet-Backbone

Serverius ist ein carrierneutrales Stufe-3-Rechenzentrum mit einem eigenen Netzwerk, teilt Gijs van Gemert mit. „Bereits jetzt steht eine gigantische Bandbreite von 320 Gigabit (Gbps) zur Verfügung, die in nächster Zeit noch weiter vergrößert wird. Das ist wirklich einmalig. Alles wird doppelt ausgeführt und doppelt angeschlossen. Das Netzwerk verlässt das Gebäude von zwei Seiten und hat getrennte Wege nach Amsterdam. Kunden können unser Netzwerk verwenden oder selbst ein Netzwerk einrichten. Größere Kunden und sicherlich unsere ausländischen Kunden machen das oft selbst, durch Einsetzen eines Routers mit Uplinks zu mehreren Providern für eine hohe Verfügbarkeit. Dank unser guten Reputation und der enormen Bandbreite haben unterschiedliche Netzwerklieferanten wie NL-IX, Atrato, Unet, Eurofiber und NDIX im Moment ein POP (Point Of Presence) in unserem Rechenzentrum. Sie bieten Netzwerkdienste an unsere Kunden, ohne dass Serverius dazugeschaltet wird. Beispielsweise 10G-AMS-IX-Verbindungen oder den Datentransport an andere Orte. Serverius hat damit eine große Wahlfreiheit bei Lieferanten von Netzwerkdiensten und das ist etwas Besonderes. Nicht viele Parteien haben so viele große unabhängige Netzwerkprovider bei sich.“

Die drei größten unabhängigen Netzwerkprovider vor Ort

"Der neue Serverraum ist der Standard für alle künftigen Rechenzentren"

Erwiesener Erfolgs- und Leistungsnachweis

Schon 2009 sah Gijs van Gemert die Möglichkeiten im ausländischen Markt, aber er wusste, dass er damit ein ehrgeiziges Ziel vor Augen hatte, das nicht mit einem Mal zu erreichen war. Van Gemert: „Es ist besonders wichtig, einen Erfolgs- und Leistungsnachweis zu erarbeiten. Daher haben wir mit einer ersten Phase begonnen und sind schrittweise gewachsen. Mit einer immer höheren Verfügbarkeit, immer mehr Bandbreite, guten Menschen und einer weiteren Professionalisierung der Dienstleistung. Unsere Kunden wachsen und wir wachsen mit ihnen mit, sodass wir ihre Anforderungen und Wünsche immer erfüllen können. In all den Jahren ist das Rechenzentrum von Serverius noch niemals ausgefallen. Wir haben mittlerweile nachgewiesen, dass Serverius ein gesundes und gewinnbringendes Unternehmen ist, das ein schnelles Wachstum erlebt. Immer mehr ernsthafte und große Parteien klopfen bei uns an, weil sie wissen, dass wir ein stabiler und zuverlässiger Partner sind. Die ersten beiden Datenräume sind nun vollständig gefüllt. Selbst nutzt Serverius nur einen Server, daher ist alles hier von den Kunden. Durch die modulare Bauweise haben wir Stück für Stück und vollständig mit eigenen Mitteln - denn wir sind ein Familienunternehmen - ein hochwertiges carrierneutrales Rechenzentrum aufgebaut. Mit Abschluss des dritten Serverraums haben wir unser angestrebtes Qualitätsniveau erreicht. Es war schon gut, jetzt ist es noch besser.“

Redundanz 2N

Der erste und der zweite Serverraum (Redundanz N+1) haben eine hohe Verfügbarkeit von 99,9 %. Der dritte Serverraum bietet sogar eine noch höhere Verfügbarkeit. Van Gemert: „Weil wir mit den Wünschen und Anforderungen der Kunden mitwachsen, haben wir für den neuesten Serverraum mehr angesetzt. Dank einer Redundanz von 2N hat dieser Raum die höchste Verfügbarkeit. Kunden können ab sofort die gewünschte Verfügbarkeit auswählen. So ist es möglich, weiter zu wachsen. Die Racks im dritten Raum haben zwei getrennte Stromwege. Alles in der Stromkette bis zu den Hauptverteilern ist doppelt vorhanden und im Gebäude gibt es zwei physisch getrennte Stromwege. USV und NSA fehlen natürlich nicht und es werden Klimaanlagen mit indirekter freier Kühlung verwendet. Weitere Apparaturen können ohne Unterbrechung angeschlossen werden und auch für Wartungsarbeiten muss nichts ausgeschaltet werden. In der Kette verwenden wir zuverlässige A-Marken.“

Mit den Wünschen und Anforderungen der Kunden wachsen

Netzwerk von Rechenzentren

„ Die gute Zusammenarbeit mit ICTroom hat eine genaue Planung ermöglicht, die bis heute anhält“, fährt Gijs van Gemert fort. „Nur lobende Worte für ICTroom. Es wird immer voraus- und nachgedacht und sie bieten eine gute Beratung. Ich habe nun ein sehr gutes Produkt, das exakt zu unserer Unternehmensführung passt. Das hört sich vielleicht nach wenig an, ist es aber nicht. Schon der erste Entwurf muss stimmen, wenn man ein modulares und flexibles erweiterbares Rechenzentrum mit einen guten Ertrag führen möchte. Es hat sehr gut funktioniert und wir haben das Ziel erreicht, ohne Kompromisse eingehen zu müssen. Das war der dritte Datenraum, wir haben also mittlerweile etwas Erfahrung miteinander gesammelt und ergänzen uns immer besser. Der neue Raum ist genauso, wie ich mir das von Anfang an vorgestellt habe. Es ist der Standard für alle künftigen Rechenzentren von Serverius. Wir werden ein Netzwerk aus Rechenzentren einrichten. Das haben wir bereits 2009 in unseren Köpfen gehabt. Wir haben es in Phasen umgesetzt und jetzt sind wir dort, wo wir hinwollten.“